Nordrhein Westfalen Ruhrgebiet

Der Bergbauwanderweg im Muttental

Der Bergbauwanderweg im Muttental ist nicht wirklich lang. Knapp 9 Kilometer waren wir unterwegs – und doch brauchten wir soviel Zeit wie sonst für eine Tagestour. Das hat einen guten Grund. Die Tour durch das Muttental gleicht einer Zeitreise in die Anfänge des Bergbaus im Ruhrgebiet. Der Bergbauwanderweg ist quasi ein Spaziergang durch eine Open-Air-Museum. Genau deshalb solltet er bei den Touren hier auf Teilzeitwandern auf keinen Fall fehlen!

Der Bergbauwander-Rundweg im Muttental

Die Tour auf dem A3 durchs Muttental (via komoot)

Der Bergbau-Wanderweg kurz beschrieben.

Wir starteten am Parkplatz Nachtigall und folgten der Nachtigallstraße bis zum Gruben- und Feldbahnmuseum. An diesem liefen wir rechts vorbei und folgten den Schienen bis zur Zeche Nachtigall. Dort überquerten wir die Schienen und folgten anschließend wieder der Nachtigallstraße entlang des Wanderweges A3. An der Muttentalstraße bogen wir links ab und folgten den Hinweisen des Bergbauwanderweges. Ihr seid auf dem richtigen Weg wenn alle 200 Meter ein neues Erinnerungsstück aus der Bergbauzeit zu sehen ist. Ihr überquert Flüsse und durchwandert Wälder. Auf der Margarethenhöhe habt ihr einen tollen Blick in Richtung Ruhruniversität. Ab hier lauft ihr hinunter Richtung Burgruine Hardenstein. Unterwegs sehr ihr Zeche Orion und den Stollen Reiger. Bei der Burgruine angekommen habt ihr einen tollen Blick über die Ruhr – auch eignet sich das Gelände gut für eine kurze Rast. Anschließend folgt ihr dem Hardensteiner Weg zurück zur Muttentalstraße. Hier doppelt sich der Weg kurz – diesmal folgt ihr jedoch der Straße “Auf Steinhausen” links. Sie führt euch an Schloss Steinhausen vorbei zurück auf den Parkplatz Nachtigall. 


Infos zur Wanderung durchs Muttental

3.5 Stunden
Dauer
8.6 km
Länge der Strecke
120 m
Anstieg

Schweregrad

Die Tour ist mittelschwer. Es gibt ein paar Steigungen, insgesamt jedoch gut laufbare Wege.

Art des Weges

Der Weg geht überwiegend auf Waldwegen, ein Teil geht jedoch auch über Straßen und betonierte Wege.

Wanderwegenetz

Die Wanderung verläuft auf dem A3-Weg, zum Teil auf dem Ruhrhöhenweg, Westfalenwanderweg, U und ist bekannt als Bergbauwanderweg Muttental

Besonderheiten

Die Strecke ist nicht nur eine wunderschöne Tour durch die Natur sondern bietet sehr viel zur frühen Geschichte des Bergbau! Die Museen an der Strecke sind teilweise nur am Wochenende geöffnet.

Beste Zeit für Wanderung

Auch wenn die Strecke durchaus beliebt ist verläuft sich vieles - da unglaublich viel zu sehen ist. Dennoch empfehle ich eine Tour unter der Woche oder recht früh am Wochenende.

Bewertung

Eine sehr schöne und ereignisreiche Strecke mit gut ausgebauten Wegen. Einkehrmöglichkeit und Museen vorhanden

5/5

Toiletten

In den Museen der Tour (Zeche Nachtigall, Gruben & Feldbahnmuseum, Ausstellung am Steigerholz und im Bethaus der Bergleute gibt es Toiletten.

Barrierefreiheit

Die gesamte Strecke kann mit Kinderwagen oder Rollstuhl befahren werden. Ab der Zeche Renate wird es jedoch recht steil. Die Sehenswürdigkeiten unterwegs sind nur bedingt Barrierefrei.

Gastronomie/Picknick

Im Bethaus der Bergleute gibt es die Möglichkeit einer Einkehr, auch bei der Zeche Nachtigall ist Gastronomie vor Ort. Unterwegs gibt es einige Bänke als Rastmöglichkeiten.

Kleidungsempfehlung

Das es durch den Wald geht und auch durchaus mal steil werden kann empfehlen wir eine Jacke mitzunehmen und Wanderschuhe anzuziehen.

Sehenswürdigkeiten unterwegs und in der Nähe

Schacht Margarethe

Um alle Sehenswürdigkeiten dieser Strecke hier aufzuführen reicht der Platz nicht. Ich versuch dennoch einiges zu nennen. Die Zeche Nachtigall (unbedingt Stollenführungen machen), die Burg Hardenstein (Ideal für Picknick), Das Gruben- und Feldbahnmuseum, die Ausstellung am Steigerholz und zahlreiche Stopps an Gruben und Verladestationen entlang der Strecke. Nehmt euch auf jeden Fall etwas Zeit für diese Tour.

Burgruine Hardenstein

Auch in der Nähe des Bergbauwanderweges gibt es einiges zu entdecken. Besonders empfehlen kann ich:

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Bus 592 von Witten HBF bis Witten Bommern, Alternativ mit dem Schiff MS SCHWALBE II vom Hafen Heveney. (Haltestelle Ost-Ufer)

Parkmöglichkeiten

Wir haben am Parkplatz Nachtigallstraße geparkt. Dort befinden sich einige Parkplätze. Er liegt auch am Ruhrtalradweg (Für alle die eine Radtour von hier aus starten mögen.)

Wanderführer, Karten und Links

Standort des Wanderweges

Über den Autor

Janett

Ich bin gerne unterwegs - auch zu Fuß. Ich liebe kurze Wanderungen und Spaziergänge bis 15 Kilometer und berichte euch hier über beliebte und geheime Wanderstrecken. Nebenbei gibts allerhand Infos rund ums Wandern!

1 Kommentar

Schreib hier deinen Kommentar

Danke!

Unsere Autoren wurden benachrichtigt